Faszination Universum: Wie viel Sterne gibt es?

Quelle: nasa.gov

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Sterne sind faszinierend. Sie sind Teil unseres Universums. In Städten sind sie aufgrund der Lichtverschmutzung nur schwer wahrzunehmen. Auf dem Land oder den Bergen hingegen sind sie deutlicher sichtbar und ihre Zahl ist scheinbar unendlich. Doch wie viele Sterne gibt es wirklich?

Ein Blick in das Weltall ist ein Blick ins Unendliche. Sterne am Himmel scheinen manchmal so nah und doch so fern. Befinden wir uns auf der nördlichen Halbkugel unseres Planeten Erde, so sehen wir ca. 3.000 Sterne auf einen Blick. Auf der Südhalbkugel erblickt unser Auge ähnlich viele. Bis zu 6.000 Sterne sehen wir mit dem menschlichen Auge. Doch wie wir wissen, gibt es noch viel mehr.

Eine grobe Schätzung

Im Jahr 1608 entwickelte Lipperhey das erste Fernrohr. Galileo Galilei erweiterte diese Technologie um die Zahl der Sterne zu zählen und das Universum zu beobachten. Er schätzte seine Zählung auf ungefähr 30.000. Heutige Teleskope blicken noch viel tiefer in das Weltall. Eine aktuelle Schätzung ergibt eine Zahl von 100 bis 200 Milliarden Sterne alleine in unserer Galaxie. Ein Universum enthält eine Vielzahl von Galaxien. Wenn wir die Anzahl der Sterne auf das gesamte Universum hochrechnen, erhalten wir eine Zahl von 10²² (10 hoch 22). Das ist eine 1 mit 22 Nullen. Das sind 10 Trilliarden Sterne. Um diese Zahl hier mal darzustellen: 10.000.000.000.000.000.000.000. Trotz dessen gilt, eine genaue Zählung gibt es nicht. Unsere Teleskope und die Rechenfähigkeit der besten Computersysteme sind nicht in der Lage exakte Zahlen zu liefern.

Eine Zählung in der Bibel

Diese Erkenntnis ist in der Bibel nicht neu. Gott forderte Abraham (ursprünglich Abram), den Stammvater der Juden, dazu auf, die Anzahl der Sterne zu zählen. Seine Aufforderung ihm gegenüber lautete:

 „Schau dir den Himmel an, und versuche, die Sterne zu zählen!“
Die Bibel, 1. Mose 15, 5

Wir können über Abrahams Antwort auf diese Aufgabe nur Vermutungen anstellen, aber man ahnt, dass eine solche Zählung für Abraham ebenfalls ein Ding der Unmöglichkeit gewesen ist. Auch an anderer Stelle, nämlich im Buch Jeremia, lesen wir über die scheinbare Unendlichkeit der Sterne.

„Wie das Heer des Himmels nicht gezählt und der Sand des Meeres nicht gemessen werden kann […]“
Die Bibel, Jeremia 33, 22

Die Unendlichkeit der Sterne, vielleicht ein Hinweis auf die unvorstellbare Größe Gottes? Ein Hinweis darauf, wie weit Gottes Allmacht reicht? Vielleicht auch ein Hinweis auf die Existenz Gottes?

Quelle: Bibel und Wissenschaft – Die Forschung hat Verspätung von Roger Liebi, erschienen im CLV Verlag

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