Wieso gibt es keinen wissenschaftlich fundierten Beweis für Gott?

Gibt es einen wissenschaftlichen Beweis für Gottes Existenz?

Gibt es einen wissenschaftlichen Beweis für Gottes Existenz?

„Ich würde ja gerne an Gott glauben, wenn er existieren würde.“ Oder „beweise mir, dass es einen Gott gibt, dann glaub´ ich daran.“

Diese Aussagen oder ähnliche Antworten hört man heutzutage immer wieder, wenn Christen bzw. gläubige Menschen mit Nicht-gläubigen (Atheisten) sich darüber unterhalten, ob es einen Gott gibt oder nicht. Doch diese Diskussion ist mindestens schon so alt, wie es gläubige und nicht-gläubige Menschen gibt. Unerbittliche Diskussionen über diese Streitfrage wurden geführt. Unzählige Bücher und Schriften wurden verfasst und es erregt heutzutage immer noch viele Gemüter, ob man Gott beweisen kann oder nicht. Doch wie verhält es sich mit der Existenz Gottes. Kann man Gott beweisen? Lässt sich Gott überhaupt beweisen? Oder kann man letztendlich nur an Gott glauben, ohne von seiner Existenz überzeugt zu sein?

Die bekanntesten Gottesbeweise

Diese genannten Fragen beschäftigen nicht nur heutzutage viele Menschen, sondern reichen weit zurück bis in die Antike. Immer wieder haben Menschen versucht, die Existenz Gottes zu beweisen. Hierbei gibt es eine Anzahl von verschiedenen Herangehensweisen und damit auch von Gottesbeweisen.

Im Folgenden seien die bekanntesten Gottesbeweise aus der Geschichte genannt:

  • ontologischer Gottesbeweis (Anselm von Canterbury, Kurt Gödel)
  • kosmologischer Gottesbeweis (Thomas von Aquin)
  • teleologischer Gottesbeweis (Thomas von Aquin)
  • Gott als moralische notwendige Annahme (Immanuel Kant)
  • Gottesbeweis e consensu gentium (Cicero)
  • Pascalsche Wette (Blaise Pascal)

Auch wenn es noch eine Reihe weiterer Gottesbeweise  mit sehr vielen Vertretern gibt, so muss man feststellen, dass die Existenz Gottes trotz allen Versuchen und Bemühungen doch nicht so leicht zu beweisen ist. Zum Einen gab und gibt es eine Reihe von Kritiker, welche berechtigte Kritik und Fehler an den Gottesbeweisen und somit deren Grenzen und Fehlerhaftigkeit aufzeigten (z.B. David Hume, Bertrand Russel, Ludwig Feuerbach …). Zum Anderen wurde durch das Zeitalter der Aufklärung, durch die Evolutionstheorie und durch die moderne Wissenschaft die Notwendigkeit und die Existenz eines Gottes mehr und mehr geleugnet und zugleich aufgezeigt, dass kein Gott zum Leben angeblich notwendig sei und daher wahrscheinlich auch kein Gott existiere.

Allein die Tatsache, dass der Mensch Gott nicht beweisen kann bedeutet noch lange nicht, dass kein Gott existiert.
Doch nur allein die Tatsache, dass der Mensch Gott nicht beweisen kann bedeutet noch lange nicht, dass kein Gott existiert. Dieser Rückschluss wird leider sehr oft gezogen und als Grund für die Leugnung der Existenz Gott benutzt.

Doch weshalb, wieso und warum kann man eigentlich Gott nicht beweisen? Diese Fragestellung wollen wir im Folgenden nun etwas genauer betrachten.

Bei den folgenden Überlegungen wollen wir auch kurz in Betracht ziehen, weshalb Menschen trotz dieser Tatsache dennoch an Gott glauben (hierbei soll das Christentum und der Glaube an das Wort Gottes, nämlich die Bibel, betrachtet werden).

Wenn wir darüber reden, dass die Existenz Gottes nicht mit fundierten, wissenschaftlichen Beweisen zu belegen ist, müssen wir uns zu Beginn erst einmal im Klaren sein, was denn überhaupt ein wissenschaftlicher Beweis ist.

Beweisarten aus der Wissenschaft

Zunächst einmal sei festgestellt, dass es in der modernen Wissenschaft grundsätzlich zwei Arten von Beweisen gibt. Hierbei handelt es sich um einen Beweis im strengeren Sinne und um einen Beweis im schwachen Sinn. Die erste Art von Beweis wird in der Mathematik und in der Philosophie (Logik) angewendet. Dabei wird eine Behauptung aus als wahr anerkannten Sätzen (Prämissen) gefolgert. Entscheidend hierbei ist die logische und richtige Folgerung und der Wahrheitsgehalt der Prämissen. Ein Beweis im schwächeren Sinn wird genannt, wenn das Gefolgerte nicht mit absoluter Sicherheit, aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit für wahr gehalten werden kann. Hierzu zählen sowohl der regressive als auch der induktive Beweis und der Beweis durch Analogie.

An dieser Stelle sei bereits angemerkt, dass streng genommen nur in der Mathematik und in der Philosophie (hier v.a. Logik) wissenschaftliche Beweise existieren. In allen anderen Wissenschaften wird oft irrtümlicherweise von Beweisen oder von bewiesenen Tatsachen geredet. Streng genommen handelt es sich dabei aber nur um Beweise im schwächeren Sinne, Indizien, Vermutungen, Theorien oder dergleichen.

Lässt sich Gott durch die Wissenschaft beweisen?

Wenn man nun nach Beweisen für die Existenz Gottes in der Wissenschaft suchen möchte, so wird man wohl anfangs gar nicht so recht wissen, wo man zu suchen beginnen soll, denn die Wissenschaft an sich ist sehr breit gefächert und umfasst sehr viele Disziplinen. Doch ich denke, dass man bei unserer Fragestellung nach der Existenz Gottes von vornherein sehr viele wissenschaftliche Teilgebiete ausklammern kann. So leuchtet es ein, dass Jura, Medizin, Soziologie, Musik, Sport oder viele andere Disziplinen wohl kaum auf die oben gestellte Frage eine Antwort geben können.

Beweise in der Naturwissenschaft

Die Naturwissenschaft kann im strengeren Sinne einen Beweis gar nicht leisten.
 Im Folgenden möchte ich den Teilbereich der Naturwissenschaft herausgreifen und an Hand dieser wissenschaftlichen Sparte erläutern, warum dieses Teilgebiet nicht die Existenz Gottes beweisen kann und welchen Beitrag ansonsten die Naturwissenschaften zu dieser Thematik leisten können. Heutzutage, so scheint es mir oft der Fall zu sein, wird die Naturwissenschaft als die Wissenschaft schlecht hin bezeichnet und man hat den Eindruck, als könne die Naturwissenschaft zumindest alle relevanten Fragen für uns Menschen beantworten. Oft wird auch postuliert, dass die Ergebnisse und Errungenschaften der Naturwissenschaft absolut wahr sind und daher auch als bewiesene Tatsache gelten.

Doch wie oben bereits gezeigt, kann die Naturwissenschaft einen Beweis im strengeren Sinn gar nicht leisten. Zudem sollte man sich vor Augen führen, wie Naturwissenschaft funktioniert. Es werden Experimente gemacht oder Vorgänge in der Natur/ im Labor beobachtet. Diese Beobachtungen werden untersucht, ausgewertet und bestenfalls kann man daraus ein Prinzip ableiten. Es sei hier angemerkt, dass ein naturwissenschaftlicher Satz oder ein Gesetz nur so lange gültig ist, wie nicht sein Gegenteil bewiesen wurde. Deshalb sind naturwissenschaftliche Beweise bestenfalls Beweise im schwächeren Sinne.

Der Gottesfrage aus Sicht der Naturwissenschaft

Wenn man versteht, wie Naturwissenschaft funktioniert, so wird man erkennen warum man an Hand dieser Disziplin die Existenz Gottes nicht beweisen kann.
Ein Beispiel soll dies verdeutlichen: Man nehme einen Stein und lasse diesen aus der Hand fallen. Man wird jedes Mal feststellen, dass der Stein nach unten fallen wird. Dieses Experiment kann man beliebig oft wiederholen und es tritt immer wieder das gleiche Ergebnis ein. Daraus kann man schließen, es eine Kraft gibt, welche den Stein nach „unten“ zieht (Gravitationskraft). Würde ein einziges Mal der Stein nach oben fliegen oder in der Luft einfach bleiben, so hätte man den Gegenbeweis erbracht und einige Naturgesetze wären damit hinfällig. Wenn man jetzt so einen kleinen Einblick gewinnen konnte, wie Naturwissenschaft funktioniert, so wird man auch leicht verstehen können, warum man an Hand dieser Disziplin die Existenz Gottes nicht beweisen kann.

Laut der Bibel, welche Gottes Wort darstellt, ist Gott ein Geistwesen (Johannes 4,24) und kann daher von keinem Menschen gesehen, geschweige denn beobachtet werden (1.Johannes 4,12). Wie und mit welchen Methoden wollen wir Menschen denn Gott naturwissenschaftlich beweisen, wenn er ein Geistwesen ist und wir Menschen doch im Vergleich zu ihm so gering und klein erscheinen? Ich denke, hier sieht man die Grenzen der Naturwissenschaft und auch die Begründung dafür, warum man Gott nicht beweisen oder seine Existenz naturwissenschaftlich herleiten kann.

Beweise im strengeren Sinne

Betrachten wir als nächstes die Beweise im strengeren Sinne. Der Teilbereich Logik aus der Disziplin Philosophie kann wohl auch keine Existenz Gottes beweisen, da Logik sich v.a. damit auseinander setzt, korrekte und fehlerfreie Rückschlüsse und Ableitungen herzuleiten. Wie wollen wir Menschen die Existenz Gottes logisch herleiten, wenn unser Denkvermögen, unsere Vorstellungskraft und unsere Logik nicht annäherungsweise die von Gott nahe kommt. Also auch hier werden wir uns die Zähne ausbeißen wenn wir Gott beweisen wollen. Wie sieht es in der Mathematik aus? Kann man hiermit die Existenz Gottes beweisen? Ich denke es liegt auf der Hand, dass auch hier die Antwort „Nein“ lauten muss, denn mathematische Beweise befassen sich mit Zahlen, Sätze, Herleitungen usw…Wohl wird man aber kaum mit einer Zahlenfolge auf die Existenz Gottes schließen können. Dies bedeutet, dass selbst die Beweise im strengeren Sinn nicht die Existenz eines Gottes beweisen können.

Doch bedeutet dies, dass kein Gott existiert? Warum gibt es dann überhaupt noch Millionen von Menschen, welche von der Existenz eines Gottes überzeugt sind? Auf diese weiterführenden Fragen möchte ich am Ende des Artikels kurz eingehen.

Indizien und Hinweise auf die Existenz Gottes

Viele Fragen lassen sich ohne einen Gott nicht oder kaum beantworten.
Es gibt in sehr vielen wissenschaftlichen Disziplinen Indizien und Hinweise darauf, dass ein Gott existieren muss. Viele Fragen lassen sich ohne einen Gott nicht oder kaum beantworten, was wiederum den Verdacht verdichtet, dass ein Gott existiert.

So kann man auf Grund unserer Moral und auf Grund der Tatsache, dass es Gut und Böse gibt, schließen, dass ein Gott existieren muss. Grundlegende Fragen für uns Menschen würden unbeantwortet bleiben, so z.B. wie entstand das Leben? Woher kommen wir Menschen? Wie entstand das Universum? Was ist der Sinn des Lebens?

Mir ist bewusst, dass v.a. die Naturwissenschaft versucht Antworten auf diese Fragen zu geben. Aber zum Einen verlässt die Naturwissenschaft bei diesen Fragen ihren Bereich, zum Anderen sind die Antworten der Naturwissenschaft alles andere als bewiesen und sehr anfechtbar. Dies soll aber an dieser Stelle nicht das Thema sein. Darüber hinaus sind sehr viele Naturwissenschaftler von der Existenz eines Gottes überzeugt. Gründe hierfür sind z.B. die Feinabstimmung im Universum, das Leben auf unserer Erde, die Einzigartigkeit und Vielfalt der Natur, die Existenz von Naturgesetzen und Konstanten, das Anthropische Prinzip, nicht reduzierbare Komplexität usw… Das heißt, dass es sehr wohl Hinweise auf einen Schöpfer gibt, welche uns in der Naturwissenschaft begegnen.

So gibt es gerade in der Bibel sehr viele Hinweise darauf, dass Gott existiert (Wunder, Prophetien und nicht zuletzt Jesus Christus selbst).
Aber auch im Bereich der Geschichtswissenschaften finden wir Spuren von der Existenz Gottes. Denn die Bibel, welches von sich beansprucht, Gottes Wort zu sein, ist historisch gesehen sehr interessant und wertvoll. Man kann erkennen, dass z.B. das Lukasevangelium sehr detailliert und wahrheitsgetreu geschichtliche Elemente beinhaltet, welche unbestritten sind. Viele nicht gläubige Historiker gestehen ein, dass die Historizität des Lukasevangeliums unbestritten ist. Dies sei nur ein Beispiel dafür, dass man in der Bibel eine ganze Reihe von geschichtlichen Daten und Fakten findet. Auch ist die Bibel heutzutage besser überliefert wie jedes andere Buch. Glaubt man der Ermordung Cäsars, so hat man heutzutage einige wenige unabhängige Textquellen, welche dies beweisen. Allein das Neue Testament der Bibel hat weitaus mehr als 25.000 unabhängige Textquellen, welche bezeugen, dass die Bibel richtig überliefert wurde. So gibt es gerade in der Bibel sehr viele Hinweise darauf, dass Gott existiert (Wunder, Prophetien und nicht zuletzt Jesus Christus selbst).

Schlussfolgerung

Aus diesen, wohl gemerkt sehr kurzen Überlegungen erkennen wir klar, dass nicht zufällig Millionen von Menschen von der Existenz Gottes überzeugt sind. Auch wenn man die Existenz eines Gottes nicht beweisen kann, heißt das noch lange nicht, dass es keine Hinweise oder Indizien für dessen Existenz gibt, geschweige denn, dass er überhaupt nicht existiert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man mit Hilfe der Wissenschaft nicht Gott beweisen kann. Dies hat einfach den Grund, dass diese Wissenschaften oftmals gar nicht darauf ausgelegt sind, einen Gott beweisen zu können bzw. dass dies oft gar nicht möglich oder das Ziel einer bestimmten Wissenschaft ist.

Doch wenn man die Existenz Gottes nicht beweisen kann, so kann man seine Nicht-Existenz auch nicht beweisen, was leider heutzutage oftmals behauptet wird. Wenn dies der Fall ist, muss man nach weiteren Möglichkeiten Ausschau halten oder bestimmte Hinweise und Indizien finden, welche auf die Existenz eines Gottes schließen oder nicht. Und hierbei kann man wahrhaftig ins Staunen geraten, wie unser Denken, unser Sein, unsere Umwelt, unsere Natur und nicht zuletzt unsere Wissenschaften von Hinweisen und Indizien eines Gottes, wie er in der Bibel beschrieben wird, übersprudeln.

1 Kommentar

  1. by Christoph Henrich am 17. Oktober 2016  12:32 Antworten

    Beweise im strengeren Sinne
    Betrachten wir als nächstes die Beweise im strengeren Sinne. Der Teilbereich Logik aus der Disziplin Philosophie kann wohl auch keine Existenz Gottes beweisen, da Logik sich v.a. damit auseinander setzt, korrekte und fehlerfreie Rückschlüsse und Ableitungen herzuleiten. Wie wollen wir Menschen die Existenz Gottes logisch herleiten, wenn unser Denkvermögen, unsere Vorstellungskraft und unsere Logik nicht annäherungsweise die von Gott nahe kommt. Also auch hier werden wir uns die Zähne ausbeißen wenn wir Gott beweisen wollen. Wie sieht es in der Mathematik aus? Kann man hiermit die Existenz Gottes beweisen? Ich denke es liegt auf der Hand, dass auch hier die Antwort „Nein“ lauten muss, denn mathematische Beweise befassen sich mit Zahlen, Sätze, Herleitungen usw…Wohl wird man aber kaum mit einer Zahlenfolge auf die Existenz Gottes schließen können. Dies bedeutet, dass selbst die Beweise im strengeren Sinn nicht die Existenz eines Gottes beweisen können.
    Diesen Abschnitt kann ich nicht zustimmen, da ich in meinem Buch: Jede Stunde Mühe und Kampf, Gedanken und Erinnerungen eines Schwerbehinderten, Autobiografie von Christoph Thomas (Pseudonym) von Christoph Henrich, auf den letzten 16 Taschenbuchseiten, sehr wohl einen logisch fundierten Gottesbeweis entwickelt habe. Hier nun der kopierte Textteil:
    Gedanken- oder Erkenntnisteil

    Einleitung zum Gedanken- oder Erkenntnisteil

    eine Motivation für den philosophischen Gedankenteil liegt darin begründet, dass ich das Bedürfnis habe, für jeden einzelnen Menschen und damit für alle, angesichts der vielfältigen Existenz bedrohender Natur- und Humanfaktoren, einen rational-logischen Zugang zur Allmöglichkeit oder Allmacht aufzuzeigen. Mit diesen Begriffen will ich per Definition zu dem allseits bekannten Begriff von einem allmächtigen personalen Gott kommen, der als liebender Gott dem Menschen den nötigen Halt im Leben gibt. Ich will damit aufzeigen, dass meine schwere Behinderung, die mich täglich mehr Kraft zur Bewältigung des Alltags kostet, nicht daran hindert, über Gott nachzudenken. Im Gedanken- oder Erkenntnisteil wird nun mithilfe der rational-logischen Methode für jeden Menschen nachvollziehbar erklärt, warum die Erfahrungsphänomene wie das Nichts, der Tod und die Unmöglichkeit, die ja unschwer vom Bedeutungsinhalt her gesehen als gleich angesehen werden müssen oder können, in Wirklichkeit keine absolute, sondern nur relative Phänomen-Größen darstellen. Darum muss also jetzt, wenn Tod = Nichts = Unmöglichkeit nur relativ sind, nach dem logischen Umkehrschluss Leben = Dasein = Möglichkeit absolut sein. Wenn es aber nun eine absolute Möglichkeit gibt, dann muss es nach der logischen Wort-Gleichungsformel eine absolute Möglichkeit = Allmöglichkeit = Allmacht = Gott = inklusive personalem Gott geben, der eben als personaler absoluter Gott durch seinen allmächtigen Willen seine relative sowie räumlich und zeitlich endliche Schöpfung aus einem relativen Nichts hervorbringt. Man versteht unter einem relativen Nichts auch das physikalische Nichts, das, wie Physiker erklären, aus einem sogenannten Quantenschaum besteht (die Bedeutung des Begriffs kann man gut und verständlich bei Google oder unter Wikipedia nachschlagen).
    Vorgedanken

    Zwischen materieller räumlicher Existenz und immaterieller nicht-räumlicher Existenz besteht nur ein sekundärer relativer Unterschied und kein primärer absoluter. Energie als nicht-räumliche Existenz und Materie als räumliche Existenz sind nach der Albert Einsteinischen Formel E = mc2 gleichwertig! Als zweiter gemeinsamer Nenner von materiellen und immateriellen Soseins-Phänomenen ist die Menge oder die Größe von materiellen oder immateriellen Dingen zu nennen. Materielle Phänomene sind z.B. alle Dinge, die eine räumliche Ausdehnung haben wie z.B. Haus, Stein, Baum usw. Immaterielle Dinge haben im Gegensatz dazu keine räumliche Ausdehnung wie z.B. Psyche, Gedanken, Wille, Möglichkeiten usw.

    Version 1

    Wenn es wirklich das absolute Nichts gäbe, gäbe es selbstverständlich auch keinen Geist und keine Materie und Energie. Wenn es kein Dasein gibt, dann kann es auch keine Soseins-Phänomene wie Geist, Energie, Materie oder irgendeine andere Seins-Art geben. Dies schließt das absolute unendliche Dasein = unendlich viele Möglichkeiten = Allmacht = Gott mit ein. Absolutes Nichts bedeutet nämlich absolute Null-Möglichkeit, und man kann es dem Wortsinne nach gleichsetzen mit einem absoluten oder ewigen Tod, der also keinen Anfang und kein Ende hat. Wenn es einen absoluten Nullbezugspunkt bzw. Anfang gäbe in zeitlicher und räumlicher Sicht, also wenn die Möglichkeitsmenge bzw. Möglichkeitsgröße tatsächlich einen absoluten Null-wert erreichen könnte, dann könnte es einfach nur das Gar-Nichts geben! Alles, was es gibt, also alle Dinge und deren spezielle Eigenschaften haben überdies noch eine Universaleigenschaft, nämlich die der messbaren Größe oder Menge. Der beste erste logische Beweis für die relative Natur des Nichts ist doch die eigene bewusste menschliche Existenz. Als zweiter Beweis für die Relativität des Nichts ist die unendliche Vergrößerungs- bzw. Verkleinerungsmöglichkeit einer unbestimmten Größe/Menge 1, ohne dabei an eine absolute Grenze zu stoßen! Wenn nun der Raum-Zeit-Rahmen zum Großen und zum Kleinen keine absolute Grenze kennt und Vergangenheit und Zukunft auch nicht, dann muss die Größe der Möglichkeit endlos sein, und genau dies ist aber Gott! Wegen der unendlichen Verkleinerungsmöglichkeit einer unbestimmten Größe/Menge 1 kann es keine absolute Endlichkeit geben. Jedes endliche Objekt mit der unbestimmten Größe 1 ist zum Großen hin zwar endlich, muss aber wegen der unendlichen Verkleinerungsmöglichkeit (Bezugspunkt oder Nulllosigkeit zum unendlich Kleinen hin), aber auch unendlich groß sein! Jede Objektgröße 1 trägt sozusagen die kleinere Unendlichkeit in sich, und die große Unendlichkeit schauen wir quasi, wenn wir in das unbegrenzte All, also in das endlose Große blicken. Egal wie groß oder wie klein eine endliche Größe mit der Symbolgröße 1 nun auch sein mag, die Größe liegt immer genau in der Mitte zwischen dem unendlich Großen und dem unendlich Kleinen. Die Größe der Wahrnehmung kann daher auch nur in dieser Mitte zwischen der großen Unendlichkeit und der kleinen Unendlichkeit liegen. Da es nun aber nicht nur eine einzige unendliche Größe gibt, angefangen mit 0, 1, 2, 3 ... bis unendlich oder 0, 1, 10, 100, 1000 ... bis unendlich, oder 1, 0,1, 0,01, 0,001 ... bis Minus unendlich und darüber hinaus über-unendlich viele Zwischenwerte/-Größen logisch denkbar sind, muss es also genauso viele absolute Unendlichkeiten wie relative Endlichkeiten geben. Wenn Sie sich z.B. zwei anfangslose und endlose Ketten vorstellen und die eine Kette besteht z.B. aus lauter Erbsen und die andere aus lauter Äpfeln, so haben sie in dem Beispiel zwei unterschiedlich große unendliche Volumengrößen. Das kleinere unendliche Volumen ist also relativ endlich im Vergleich zum größeren unendlichen Volumen. Die absolute Größe der Unendlichkeit wird also innerhalb von größeren oder kleineren Unendlichkeiten relativiert. Zwischen dem grenzenlosen Kleinen und dem grenzenlosen Großen liegt demnach eine übergroße und über-unendlich komplexe Unendlichkeit, die aus über-unendlich vielen Unendlichkeiten besteht. Die Seh- oder Wahrnehmungsgrenze des Menschen verläuft relativ genau durch die Mitte zwischen dem unendlich Großen und dem unendlich Kleinen, wenn man gedanklich die zwei entgegengesetzten Strecken fortsetzt bis ins Unendliche. Die absolute unendliche Größe Gottes wäre das Maß vom unendlich Kleinen zum unendlich Großen und umschließt somit die kleine und die große Unendlichkeit, während das Maß der Schöpfung vom unendlich Kleinen bis über die Seh- und Wahrnehmungsgrenze des Menschen reicht und nur die kleine Unendlichkeit umschließt. Wissenschaftlich ist nur der schmale Abstand von der unteren Wahrnehmungsgrenze von 10-11 Meter bis hinauf zur oberen Wahrnehmungsgrenze von 10 hoch 26 Metern erforsch- und feststellbar, weshalb man wissenschaftlich nie das Sein ergründen kann. Die klar gewordene (relative) Natur der hypervielen relativen Anfangsnullitäten = Bezugspunkten innerhalb der hyperkomplexen und hypergroßen Unendlichkeiten macht überdies gleichfalls die relative Natur der Naturgesetze deutlich, weil jedes mathematisch-physikalisch beschriebene Naturgesetz ohne Bezugspunkt(e) wegen den dann auftretenden unendlichen Werten keines mehr ist oder wäre.

    Worterklärungen:

    Soseins-Phänomene = Soseins-Erscheinungen
    Möglichkeiten = Optionen
    Nullbezugspunkt = Anfangsnull
    Möglichkeitsmenge = Möglichkeitsgröße.
    Relatives Nichts entsteht bei 1 x 10 hoch 26 Metern, weil ab da keine Lichtinformationen mehr zu den Teleskopen gelangen, und bei 1 x 10 hoch -11 Metern liegt die derzeitige mikroskopische Vergrößerungs- oder Auflösungsgrenze. Bei 1 x 10 hoch -35 Metern = Plancklänge kommt zudem die Heisenbergische Unschärferelation zur Wirkung. (Unschärferelation von Heisenberg und die Plancklänge können im Internet bei Google nachgeschlagen werden.)
    Hyperviel = Über-viel
    Hyperkomplex = Überkomplex
    Hypergroßen = Übergroßen
    Kleine Unendlichkeit = Maß von der Wahrnehmungsgrenze bis zum unendlich Kleinen
    Große Unendlichkeit = Maß von der Wahrnehmungsgrenze bis zum unendlich Großen
    Unendlichkeit = absolut = bedingungslos = voraussetzungslos.
    Endlichkeit = bedingt = voraussetzungsbedürftig
    Übergroße und über-komplexe Unendlichkeit ist die über-unendlich große bzw. - kleine Summe aller denkbaren Unendlichkeiten.
    Absolute Größe = anfangs- und endlose Strecke
    Relativ-Absolute Größe = endlose Strecke mit einem Anfang
    Raum-Zeit-Rahmen = Vier-Dimensionen-Rahmen, in dem sich dieses Sosein = Schöpfung abspielt.
    Gott = universale Grenzenlosigkeit = Allmacht = Allmöglichkeit
    Absolute Null = absolutes Nichts = absolute Nullmöglichkeit = absolute Machtlosigkeit = keine Schöpfung und kein Schöpfer möglich!

    Zusatzerklärung:

    1. Durch unsere alltägliche Erfahrung erkennen wir, dass Existenz real ist. Es muss also etwas geben oder vorhanden sein.

    2. Aus einem absoluten Nichts kann nichts gemacht werden und kann auch von selbst nichts spontan entstehen.

    3. Da es aber offensichtlich etwas gibt, kann es kein absolutes Nichts geben.

    4. Das Nichts, das wir wahrnehmen, muss demnach nur ein relatives Nichts sein.

    5. Es gibt demnach nur relative Bezugspunkte und keinen absoluten Bezugspunkt oder absoluten Nullpunkt bzw. absolute Nullgrenze.

    6. Da nun alles, was es gibt, eine Größe als Universaleigenschaft hat, müssen alle Größen, auch die Größe der Möglichkeiten, aufgrund des Wegfalls einer absoluten Nullgrenze, logisch eine unendliche Größe besitzen.

    7. Wenn es aber nun, wie wir aus den sechs logischen Ableitungen gesehen haben, eine unendliche Größe der Möglichkeiten gibt und man ebenso

    8. die unendlich große Möglichkeit logisch gleichsetzen kann mit den Begriffen Allmacht = Gott, dann sollten atheistische Wissenschaftler ein logisch abgeleitetes monotheistisches Ergebnis zumindest diskutieren.


    Version 2

    Für die Allgemeinheit

    Gott = Allmacht = Allmöglichkeit = unendliche Möglichkeit = unendliches Alles = unendliche Fülle, füllt das unendliche All sowohl im unendlich Großen, als auch im unendlich Kleinen aus. Der Mensch besitzt aber aufgrund seiner begrenzten Beobachtungsspannweite von etwa 1026 bis 10-35 nur einen unendlich kleinen Beobachtungsraum irgendwo in der Mitte zwischen hoch unendlich und hoch -unendlich und kann darum nur einen unendlich winzigen Ausschnitt seiner Größe unmittelbar erkennen. Da wir existieren und wegen der unbegrenzten Möglichkeiten zur Verkleinerung von irgendwelchen materiellen und immateriellen Entitäten wie Soseins-Größen (Volumen, Fläche, Länge, Energiemenge, Gewicht, Zustands-, Eigenschafts-, Möglichkeits-, Ursachen- und Wirkungsmengen) kann es kein absolutes Nichts = absoluter Nullpunkt = absolute Nullmöglichkeit = absolute Unmöglichkeit geben und alle Größen müssen, auch die der Möglichkeiten, unendlich groß sein. Eine unendlich große Möglichkeit kann man aber sinnvoll als Allmacht und somit als persönlichen Gott definieren!

    Version 3

    Für die Allgemeinheit
    Ich versuche, in einfachen Worten die Existenz Gottes über unsere bewusste menschliche Existenz zu erklären. Durch unsere Sinnesorgane und unser Bewusstsein erfahren wir doch jeden Tag aufs Neue, dass neben Existenz = Dasein auch gleichzeitig Existenzlosigkeit = Nichts-sein besteht. Nun können aber nach den Gesetzen der Logik Dasein und Nichtsein nicht gleichzeitig absolut sein. Das bedeutet, es kann logisch nur entweder absolutes Dasein oder nur absolutes Nichtsein geben. Da wir offenbar existieren müssen, sonst könnten wir heute gar keine Überlegungen darüber anstellen, muss das Dasein absolut und das Nichtsein demnach nur relativ sein. Nach einer logischen Definition ist Gott = absolutes Dasein = (absolutes Leben) = unendliche Möglichkeit = absolute Möglichkeit = Allmöglichkeit = Allmacht; die relative Null ist = relativer Bezugspunkt = (natürliche Grenze oder Begrenzung der menschlichen Wahrnehmung zum Kleinen, aber auch zum Großen hin) = relatives Nichtsein = (relativer Tod) = endliche Möglichkeit = relative Möglichkeit = endliche Macht = relative Unmöglichkeit. Gäbe es den absoluten Bezugspunkt = absolutes Nichts = (absoluter Tod) = absolute Unmöglichkeit = absolute Nullmöglichkeit = absolute Null = (alle Größen hätten den Wert der absoluten Null), so könnte es auch mathematisch absolut nichts geben! Da es aber keine absolute Nullgrenze gibt – denkt z.B. an die Größe der Geschwindigkeit, die zum Großen hin durch den Wert der Lichtgeschwindigkeit von ca. 300.000 km/Sek. begrenzt ist, jedoch zum Kleinen hin keine absolute Nullgrenze kennt – sind alle Größen des zum Großen hin zwar endlichen Daseins begrenzt, jedoch zum Kleinen hin unbegrenzt und darum unendlich groß! Da nun alles die Universaleigenschaft ›Größe‹ besitzt, so muss es auch die Größe der Möglichkeit = Macht geben, die aufgrund der Nichtexistenz einer absoluten Nullgrenze/Bezugspunktes unendlich groß sein muss, was man gut und sinnvoll als Gott definieren darf und kann!


    Zusammenfassung der Erkenntnisse auf Grundlage der Logik

    1.) Absolutes Nichts, absoluter Tod, absoluter Bezugspunkt, absolute Nullmöglichkeit und absolute Unmöglichkeit sind bedeutungsgleich. 2.) Absolutes Dasein (unendliches/grenzenloses Dasein) und absolutes Nichts schließen sich gegenseitig grundsätzlich logisch aus. 3.) Da unser begrenztes menschliches Bewusstsein jedem von uns Menschen einen begrenzten Daseinsausschnitt (zu erfassen) ermöglicht, bedeutet das nach den Gesetzen des klaren logischen Denkens, dass es nur noch relatives Nichts, relativen Tod, relative(n) Bezugspunkt(e), relative Nullmöglichkeit und relative Unmöglichkeit geben kann.
    Wenn es aber aufgrund unserer realen Existenz nur einen relativen Bezugspunkt geben kann, dann kann es logisch ergo auch keine absolute Grenze nicht nur zum offenbaren endlosen Großen, sondern ebenso auch zum endlosen Kleinen geben.

    Gewiss kann man sich abstrakt das endlose Große sehr viel leichter vorstellen als das endlose Kleine. Es gibt aber zum Glück eine Größe, welche zwar zum Großen hin begrenzt ist, nämlich die berühmte höchste Maximalgrenzgeschwindigkeit im Vakuum, die da Lichtgeschwindigkeit heißt und die bei fast genau 300.000 km pro Sekunde liegt. Aber wie sieht es umgekehrt aus? Gibt es die absolute Nullgeschwindigkeit? Ohne vorher mal zu überlegen, würde jeder spontan sagen, dass es selbstverständlich eine Nullgeschwindigkeit gibt, nämlich dann, wenn man still steht. Aber stehen Sie etwa still (es kann nur relative – und keine absolute Nullgeschwindigkeit aufgrund der offenkundigen Grenzenlosigkeit des Kleinen existieren), wenn Sie selbst für einen unendlich langen Zeitraum nur eine scheinbar endliche Strecke zurückgelegt haben, egal ob einen Kilometer oder einen Meter oder einen Millimeter oder 0,1 Millimeter oder 0,01 Millimeter oder gar nur 1 x 10 hoch minus Trilliarde Millimeter? Sie merken, überall kommt Ihnen die Grenzenlosigkeit oder Unendlichkeit auch in Richtung zum Kleinen entgegen. Wenn nun die zwei genannten Gründe unsere Existenz und die Unendlichkeit zum Kleinen die Unmöglichkeit = Nichts = Bezugspunkt = Tod = Nullmöglichkeit = Unmöglichkeit relativieren, dann muss es logisch eine Allmacht = Gott geben! Viele Leserinnen und Leser werden sich aber sicher mal fragen, wenn nun alle Größen wegen des Wegfalls einer absoluten Nullgrenze zum Kleinen hin unendlich groß sind, warum kann man dann nicht selbst das unendlich große Volumen eines sichtbaren materiellen und endlichen Objektes (z.B. von einem 1 Kubikmeter Würfel oder von einem 1 Meter langem Zollstock) wahrnehmen und sieht nur die endliche Größe des Volumens vom Objekt (Würfel/Zollstock)? Wie ist das vorstellbar? Es gibt eine ganz einfache und logische Erklärung dafür, wie man selbst ein unendlich großes Volumen vor der menschlichen Wahrnehmung regelrecht verstecken und somit in der Tat unsichtbar machen kann, so als ob das unendliche Volumen nicht existieren würde: Denken Sie bitte ganz einfach an die drei bekannten Raumdimensionen: Länge, Breite und Höhe. Wenn nun alle drei Dimensionen vom materiellen Körper unendlich groß sind, dann ist natürlich der Körper unendlich groß und jeder kann sich das auch einfach abstrakt vorstellen. Wenn aber das unendlich große Raumvolumen eines Körpers statt drei unendlich große Raumdimensionen nur zwei oder gar nur eine Dimension hat, die unendlich groß ist und eine oder zwei Dimensionen unter der Wahrnehmungsgrenze von (0,05 mm = ein zwanzigstel Millimeter) liegen, wird sofort verständlich, wie man selbst ein unendlich großes Volumen so verpacken, bzw. dimensionieren kann, das sie unsichtbar wird!

    1. Punkt: Tod = Nichts = Bezugspunkt = Unmöglichkeit > Gleichsetzung der vier Begriffe.
    2. Punkt: Tod = Nichts = Bezugspunkt = Unmöglichkeit > Relativität der vier Begriffe/Phänomene erkannt, weil es Dasein = Bezugspunktlosigkeit = (Unendlichkeit zum Kleinen) gibt. 3. Punkt: daraus folgt logisch, wenn es nur eine relative Unmöglichkeit gibt, dann muss es eine absolute Möglichkeit/Allmöglichkeit = Gott geben!


    Zusätzliche Argumente für eine Allmacht (GOTT)

    1. Intelligenz überhaupt in der Natur und besonders der lebenden Natur (Pflanzen, Tiere und Menschen) 2. Bewusstsein im Menschen und hochentwickelten Menschenaffen usw. 3. Die Entstehung des Lebens 4. Die Bewegung von Elektronen um den Atomkern, die Bewegung von Monden um Planeten, die Bewegung von Planeten um Sonnen, die Bewegung von Sonnensystemen um das Milchstraßensystem, die Bewegung der Milchstraße, die Ausdehnungsbewegung des Universums im All und die Bewegungen sicherlich vieler Universen im grenzenlosen Vakuum 5. Die Existenz von zwei verschiedenartigen entgegengesetzten Kräften wie Anziehung und Abstoßung 6. Die Feinabstimmungen von Naturkonstanten und -Gesetzen 7. Die Existenz von Antimaterie, Materie, dunkle Materie, dunkle Energie und Antienergie 8. Die übergroße Vielfalt des biologischen Lebens bei Pflanzen, Tieren und Menschen 9. Die fast grenzenlosen Entdeckungen und Erfindungen der Wissenschaft und Technik durch den Menschen in allen Wissens- und Forschungsgebieten 10. Die in den vorgenannten neun Punkten bezeichnete endliche Anzahl von Seins-Phänomenen, welche der Mensch bis jetzt schon entdeckt und erforscht hat, kommt alles aus der unendlichen Möglichkeit = Gott 11. Die Allmöglichkeit = Gott muss es zwingend logisch geben, weil die Bezugsgröße Möglichkeit aufgrund der Anfangs- und Bezugspunktlosigkeit trotz unendlicher Verkleinerung niemals Null werden kann und in Folge dessen eine unendliche Größe besitzt 12. Auch die unendliche Kausalkette mit den unendlich vielen Ursachen und Wirkungen ist nichts anderes als eine unendliche Kette von Möglichkeitselementen 13. Der Mensch mit seinen phänomenalen Fähigkeiten (Verstand, freier Wille, Ich-Bewusstsein, Herzensgüte, Gefühle und Gewissen) ist schon ein sehr starker Hinweis auf Gott! 14. Eine Entität = irgendetwas ist unendlich mehr als eine große endliche Zahl von verschiedenartigen Entitäten des Seins, weil die Größe einer Entität wegen der Bezugspunktlosigkeit = Nulllosigkeit unendlich sein muss!
    Schlussfolgerung: Wenn irgendein Seiendes = Entität (Wasserstoff = Urstoff des Universums) aus der Nichtexistenz des Nichtseins erklärt werden kann, so ist selbst die große endliche Vielfältigkeit des Seins, Daseins und Soseins abstrakt gesehen auch begreifbar(er) geworden. Gedanken zum Leid

    Am Schluss noch ein Gedanke über das Leid in der Welt: Das Leid der Menschen kommt grundsätzlich durch die Schuld der Menschen gegenüber Gott! Die Hauptschuld besteht im Unglauben an Gott und der schlechte Umgang der Menschen untereinander und miteinander! Die ungerechte Verteilung von Leid kommt daher, dass Gott die Würde des Menschen, die in seiner Freiheit besteht, beachten muss und darum das Leid nicht gerecht verteilen kann. Um dieser Freiheit willen lässt Gott die Wissenschaft im Großen Universum auch Chaos und Bedrohungen für die eigene Existenz schauen. Ja, er ließ in der Vergangenheit der Erde auch große kosmische Einschläge von Asteroiden zu, welche fast das ganze Leben auf der Erde ausgelöscht haben, um damit dem Menschen das Zweifeln an ihm zu geben, was leider zur Freiheit gehört. So wichtig ist für GOTT die menschliche Freiheit oder Würde!

    ENDE

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    DANKSAGUNG


    Für die Entstehung des Buches möchte ich mich ganz herzlich bedanken für die Umschlagsgestaltung bei Herrn R. Böhm, für das Korrektorat und Lektorat bei Frau U. Rücker, für die Bearbeitung des Textes, des Bildmaterials und für die großzügige finanzielle Unterstützung bei meiner Tante und nicht zuletzt bei meiner Mutter, die mich kritisch begleitete und mich ebenfalls gehörig finanziell dabei unterstützte. Ein großer Dank sei aber auch an das gesamte Verlagsteam des Klecks-Verlages und an die dazu gehörige Druckerei gerichtet.
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    IMPRESSUM

    Christoph Thomas Jede Stunde Mühe und Kampf Gedanken und Erinnerungen eines Schwerbehinderten Autobiografische Erzählung

    1. Auflage • März 2016 ISBN Buch: 978-3-95683-358-8 ISBN E-Book PDF: 978-3-95683-359-5 ISBN E-Book epub: 978-3-95683-360-1

    Lektorat: Ulrike Rücker ulrike.ruecker@klecks-verlag.de Umschlaggestaltung: Ralf Böhm info@boehm-design.de • www.boehm-design.de

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