Zitate über Gott, Glaube und Wissenschaft

Dies ist eine Sammlung von Zitaten der größten Philosophen, Physiker, Mathematiker und natürlich Theologen zu den Themen Gott, seiner Existenz, dem Glauben an sich und dem Spannungsfeld Glaube und Wissenschaft.

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Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt.

— Fjodor M. Dostojewski, (1821-1881), russischer Schriftsteller

Der einzige Grund, warum viele Leute denken, die Existenz Gottes und das Wesen der Seele seien schwer zu erkennen liegt darin, das Sie Ihren Geist niemals von den Sinnen ablenken und über die Körperwelten erheben.

— René Descartes, (1596-1650), französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler

Halbes Wissen führt von Gott weg – ganzes Wissen führt zu Gott hin.

— Kurt Schwalbe, deutscher Physiker

Ich kann verstehen, dass ein Mensch zum Atheisten wird, wenn er auf die Erde hinunterschaut. Aber wie jemand den Blick zum Himmel emporrichten und sagen kann, es gäbe keinen Gott, ist mir unbegreiflich.

— Abraham Lincoln, (1809 – 1865), 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Es ist ein großer Verlust für den Menschen, wenn er die Überzeugung von einem weisen die Welt lenkenden Wesen verloren hat.

— Georg Christoph Lichtenberg, (1742-1799), deutscher Physiker und Schriftsteller

Ist denn wohl unser Begriff von Gott etwas anderes als personifizierte Unbegreiflichkeit?

— Georg Christoph Lichtenberg, (1742-1799), deutscher Physiker und Schriftsteller

Bei den meisten Menschen gründet sich der Unglaube in einer Sache auf blinden Glauben in einer anderen.

— Georg Christoph Lichtenberg, (1742-1799), deutscher Physiker und Schriftsteller

Der unermeßlich reichen, stets sich erneuernden Natur gegenüber wird der Mensch, soweit er auch in der wissenschaftlichen Erkenntnis fortgeschritten sein mag, immer das sich wundernde Kind bleiben und muß sich stets auf neue Überraschungen gefaßt machen.

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Die Endlosigkeit des wissenschaftlichen Ringens sorgt unablässig dafür, daß dem forschenden Menschengeist seine beiden edelsten Antriebe erhalten bleiben und immer wieder von neuem angefacht werden: die Begeisterung und die Ehrfurcht.

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion zum Handeln, weil wir mit unseren Willensentscheidungen nicht warten können, bis die Erkenntnisse vollständig, und bis wir allwissend geworden sind.

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Über den Toren des Tempels der Wissenschaft stehen die Worte geschrieben: Du musst glauben.

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Je tiefer man vordringt, desto mehr erkennt man, dass Materie nur Energie ist, über deren Herkunft man nichts sagen kann

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Wir müssen hinter dieser Kraft [Quantenmechanik] einen bewussten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie! Nicht die sichtbare, vergängliche Materie ist das Reale, wahre Wirkliche, sondern der unsterbliche Geist ist das Wahre!

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, sondern ergänzen und bedingen sich einander.

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Ich bin fromm geworden, weil ich zu Ende gedacht habe und nicht mehr weiter denken konnte.

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam führen, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!

— Max Planck, (1858-1947), deutscher Physiker

Wenn das Christentum unwahr ist, dann kann es nicht durch Theologie gerettet werden. Wenn es wahr ist, dann kann es nicht durch Wissenschaft zerstört werden.

— Edgar Young Mullins, 1860-1928

Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.

— Albert Einstein, (1879-1955), schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger

Raffiniert ist der Herrgott, aber boshaft ist er nicht.

— Albert Einstein, (1879-1955), schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger

Je weniger Erkenntnis ein Mensch besitzt, desto ferner fühlt er sich von Gott.

— Albert Einstein, (1879-1955), schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger

Am Dasein Gottes können nur blasierte Toren zweifeln.

— Werner von Siemens, (1816-1892), deutscher Erfinder und Industrieller

Mathematik ist das Alphabet, mit dessen Hilfe Gott das Universum beschrieben hat.

— Galileo Galilei, (1565-1642)

Ohne GOTT (=1) ist NICHTS (=0)

— Gottfried W. Leibniz, (1646-1716), deutscher Mathematiker und Philosoph

Wer Gott aufgibt, der löscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiter zu wandern.

— Christian Morgenstern, (1871-1914, deutscher Dichter und Schriftsteller

Mit Glauben allein kann man sehr wenig tun, aber ohne ihn gar nichts.

— Samuel Butler, (1835-1902)

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.

— Galileo Galilei, (1564-1642)

Die Natur hat Vollkommenheiten, um zu zeigen, dass die das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

— Blaise Pascal, (1623 – 1662)

Ich glaube an Christus, so wie ich glaube, dass die Sonne aufgegangen ist, nicht nur, weil ich sie sehe, sondern weil ich durch sie alles andere sehen kann.

— C. S. Lewis, (1898-1963)

… den größten Respekt und die größte Bewunderung für alle Ingenieure, besonders für den größten unter ihnen: Gott!

— Thomas A. Edison, (1847-1931)

Man muss nicht das Wissen beseitigen, um dem Glauben Platz zu machen. Vielmehr muss man bereits an etwas glauben, um überhaupt von Wissen und Wissenschaft reden zu können. […] Die Alternative, wie sie üblicherweise gefasst wird, »Glauben oder Wissen«, womit der Unterschied zwischen dem religiösen Erleben und der wissenschaftlichen Erkenntnis getroffen werden soll, ist irreführend.

— Wolfgang Stegmüller, (1923 – 1991), deutsch-österreichischer Philosoph
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1 Kommentar

  1. by Ralf am 7. Mai 2017  23:19 Antworten

    Falls der Mensch Gott nicht erkennt und nicht begreift, so hat er noch kein Recht daraus zu schließen, es gäbe keinen Gott.
    Die gesetzmäßige Folgerung daraus ist nur die, dass er noch nicht fähig ist, Gott zu erkennen und zu begreifen.
    Es gibt nur für den keinen Gott, der ihn nicht sucht.
    Suche Ihn, und er wird sich Dir offenbaren.
    Leo Tolstoi

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